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Stempelkarte gestalten: Design-Vorlage in 20 Minuten fertig

Jede Woche ohne Stempelkarte verlierst du Stammkunden, ohne es zu merken – dabei ist die Karte in 20 Minuten fertig.

7 Min. Lesezeit

Eine Stempelkarte selbst gestalten dauert keine Stunden. Du brauchst fünf Entscheidungen: Format, Raster, Belohnung, Farben, Regeln. Dieser Beitrag führt dich in 20 Minuten zur druckfertigen Karte und zeigt dir, wie du dasselbe Design als digitale Stempelkarte im Apple Wallet und Google Wallet nutzt.

Minute 1 bis 3: Format und Werkzeug wählen

Lege zuerst das Format fest, sonst musst du später alles verschieben. Der Standard ist Scheckkartenformat: 85,6 × 54 mm. Es passt in jedes Portemonnaie und in Handyhüllen. Brauchst du mehr als 12 Stempelfelder, nimm DIN A7 (74 × 105 mm).

Als Werkzeug reicht, was du hast: Word, Pages, Canva oder der Editor deines Online-Druckers. Stelle die Seitengröße auf das Format plus 3 mm Beschnitt pro Seite ein. Aktiviere Hilfslinien mit 3 mm Sicherheitsabstand zum Rand. Alles innerhalb der Hilfslinien ist sicher, alles außerhalb kann beim Schneiden verschwinden.

Minute 4 bis 8: Die Vorderseite aufbauen

Die Vorderseite hat drei Aufgaben: Wiedererkennung, Belohnung, Raster. In dieser Reihenfolge von oben nach unten.

Logo und Name oben, maximal ein Viertel der Höhe. Kein Logo? Dein Ladenname in deiner Hausschrift reicht.

Die Belohnung als größter Text. Nicht „Stempelkarte", sondern „10 Stempel = 1 Kaffee gratis". Der Kunde entscheidet in einer Sekunde, ob er die Karte behält. Er behält sie wegen der Belohnung.

Das Stempelraster nimmt die untere Hälfte ein. Zwei Reihen mit je fünf Kreisen, 14 mm Durchmesser, 4 mm Abstand. Das letzte Feld markierst du mit einem Stern oder „Gratis".

Willst du zwei Belohnungsstufen (etwa ein Extra nach 5 und die Hauptbelohnung nach 10 Stempeln), markiere beide Felder. Das hält Kunden bei der Stange. Mehr als zwei Stufen machen die Karte unübersichtlich.

Trick: Nummeriere die Felder klein von 1 bis 10. Kunden sehen ohne Zählen, wie weit sie sind. Die Karte wirkt wie ein Fortschrittsbalken.

Minute 9 bis 12: Farben und Schrift festlegen

Die häufigsten Fehler: zu viele Farben, zu kleine Schrift. Diese Regeln halten dich auf der sicheren Seite:

ElementEmpfehlung
FarbenLogo-Farbe + helle Grundfläche, maximal zwei Farben
StempelfelderWeiß oder sehr hell, ohne Muster
HauptschriftMindestens 9 pt für Text, 14–18 pt für Belohnung
SchriftartenEine Schrift, höchstens zwei Schnitte (normal und fett)
KontrastDunkler Text auf hellem Grund
FotosNur hochauflösend, sonst Farbfläche

Unsicher? Nimm die Farben deiner Website oder deines Schilds. Deine Kunden kennen sie und ordnen die Karte sofort deinem Laden zu.

Minute 13 bis 16: Die Rückseite mit Regeln

Die Rückseite vergessen fast alle. Sie verhindert später Diskussionen an der Kasse. Drei bis fünf kurze Zeilen genügen:

  • Ein Stempel pro Einkauf ab 3 Euro.
  • Karte nicht übertragbar, nur in unserer Filiale gültig.
  • Gültig 12 Monate ab Ausgabedatum.
  • Keine Barauszahlung, nicht mit anderen Aktionen kombinierbar.
  • Ausgabedatum: ______

Darunter Adresse, Öffnungszeiten oder Website. Wer die Karte zu Hause findet, weiß dann, wo er sie einlösen kann. Formulierungsbeispiele für jede Regel findest du unter Stempelkarten-Regeln formulieren.

Minute 17 bis 20: Belohnung und Anzahl prüfen

Bevor du exportierst, prüfe die wichtigste Entscheidung: Passt die Stempel-Anzahl zu deinem Besuchsrhythmus?

  • Café, Bäckerei, Imbiss: 8–10 Stempel. Ein Kunde mit zwei Besuchen pro Woche hat die Karte in fünf Wochen voll.
  • Eisdiele, Autowäsche, Wäscherei: 6–8 Stempel.
  • Friseur, Kosmetik, Nagelstudio: 4–6 Stempel. Bei monatlichen Besuchen wären 10 Stempel fast ein Jahr – das hält niemand durch.

Rechne den Wareneinsatz der Belohnung gegen den begleiteten Umsatz. Beispiel Bäckerei: 8 Stempel, je Einkauf im Schnitt 4,50 Euro, Belohnung eine Brötchentüte mit Warenwert 1,20 Euro. Für 36 Euro Umsatz gibst du 1,20 Euro aus – rund 3 Prozent. Das ist ein fairer Rahmen. Vertiefend: Die richtige Belohnung für dein Treueprogramm.

Dann: Als PDF mit Schnittmarken exportieren, 300–350 g Karton wählen, matte Oberfläche (damit die Stempelfarbe hält). 250–500 Stück reichen für den Start.

Mach den Selbsttest: Ist deine Karte fertig?

  • Format 85,6 × 54 mm mit 3 mm Beschnitt eingestellt?
  • Belohnung größer als Logo und Ladenname?
  • Stempelfelder mindestens 14 mm, hell und ohne Muster?
  • Maximal zwei Farben, Schrift mindestens 9 pt?
  • Regeln auf der Rückseite (Gültigkeit, Ausgabedatum, Adresse)?
  • Stempel-Anzahl passt zum Besuchsrhythmus deiner Kunden?

Dasselbe Design als digitale Stempelkarte

Wenn deine Papierkarte steht, hast du alle Entscheidungen getroffen, die du auch für die digitale Karte brauchst: Logo, Farben, Belohnung, Anzahl, Regeln. Der Unterschied liegt darin, was die Karte danach kann.

Bei der digitalen Stempelkarte scannt der Kunde einmal den QR-Code am Aufsteller. Die Karte liegt in Sekunden im Apple Wallet oder Google Wallet, ohne App-Download. Gestempelt wird per Scan mit dem Smartphone deines Teams, ohne zusätzliche Hardware (also kein Kartenlesegerät, kein Terminal). Und weil die Karte auf dem Handy liegt, kannst du Kunden erreichen: Push-Nachrichten auf dem Sperrbildschirm, automatische Erinnerungen an inaktive Kunden, ein Geburtstagsangebot.

Das Gestalten geht digital sogar schneller als auf Papier. Beim Onboarding zieht stampa Logo und Farben automatisch von deiner Website. Du wählst Stempel-Anzahl und Belohnung, die KI erstellt dir einen druckfertigen Aufsteller mit QR-Code. Dein Branding erscheint auf Karte, Aufsteller und öffentlicher Seite in jedem Tarif. Wie sich beide Varianten im Alltag schlagen, zeigt der Vergleich Papier-Stempelkarte vs. digitale Stempelkarte.

Was passiert, wenn du nichts änderst

Ohne Stempelkarte verlierst du jede Woche Stammkunden, ohne es zu merken. Sie kommen einmal, zweimal, dann nicht mehr – weil der Laden um die Ecke eine Karte hat und deiner nicht. Du siehst es nicht im Kassensystem, du siehst nur, dass der Umsatz stagniert.

Eine Papierkarte hilft, aber sie liegt zu Hause. Eine digitale Karte liegt im Handy, das niemand vergisst. Du erreichst Kunden, bevor sie zu einem anderen Laden wechseln.

Fazit

Eine Stempelkarte selbst gestalten ist in 20 Minuten machbar: Format festlegen, Vorderseite mit Logo, Belohnung und Raster, Rückseite mit drei bis fünf Regeln, Farben und Schrift ruhig halten, Anzahl an den Besuchsrhythmus anpassen. Damit hast du eine Karte, die funktioniert.

Willst du dieselben Entscheidungen digital umsetzen, damit die Karte nie verloren geht und du deine Stammkunden erreichst, kannst du mit stampa kostenlos bis 100 aktive Kunden starten – ohne Kreditkarte, ohne Risiko. In 5 Minuten eingerichtet. Jetzt kostenlos starten.

Häufige Fragen

Welches Programm brauche ich für eine Stempelkarte
Word, Pages, Canva oder der Editor deiner Druckerei reichen. Stelle das Format auf 85,6 × 54 mm plus 3 mm Beschnitt ein und exportiere als PDF.
Welche Farben soll meine Stempelkarte haben
Deine Logo-Farbe plus eine helle Grundfläche. Die Stempelfelder bleiben hell, damit der Stempel sichtbar ist. Mehr als zwei Farben wirken unruhig.
Wie groß müssen die Stempelfelder sein
Mindestens 12 mm, besser 14 bis 16 mm Durchmesser. Gängige Stempel haben 10 bis 13 mm – etwas Luft verhindert, dass sie über den Rand laufen.
Kann ich das Design auch digital nutzen
Ja. Bei stampa lädst du Logo und Farben hoch, die Wallet-Karte trägt dann dein Branding. Kunden scannen einmal den QR-Code, die Karte liegt im Apple Wallet oder Google Wallet.

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