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Stempelkarte Sushi-Imbiss: Mittagsgäste binden in 5 Minuten

Jede Woche ohne Stempelkarte verlierst du Mittagsgäste an den Laden nebenan – ohne dass du es merkst.

6 Min. Lesezeit

Dein Laden ist von 12 bis 14 Uhr voll, danach leer. Der Gast von Dienstag entscheidet am Donnerstag neu zwischen dir und drei anderen Läden. Eine digitale Stempelkarte im Wallet gibt ihm einen Grund, bei dir zu bleiben. Du liest hier, welche Mechanik passt, wie du sie an der Theke einführst und welche Automatiken dein Nachmittagsloch füllen.

Wie oft kommen deine Gäste, was geben sie aus

Mittagsgäste kommen ein- bis zweimal pro Woche, meist zur selben Zeit. Der Bon liegt bei 9 bis 15 Euro (Bowl, Bento, Sushi-Box), abends mit Getränk bei 20 bis 35 Euro.

Das heißt: Besuche sind häufig, Bon ist klein bis mittel. Eine Karte pro Besuch funktioniert besser als eine Karte pro Umsatzstufe. Der Gast versteht sofort, dass jeder Mittagsbesuch zählt. Die Karte ist in wenigen Wochen voll. Dieser schnelle erste Erfolg entscheidet, ob jemand die Karte weiter nutzt.

Die passende Mechanik mit Beispielrechnung

Für Sushi und Asia-Imbiss haben sich drei Varianten bewährt. Alle funktionieren über einen Scan pro Besuch, egal was bestellt wird.

VarianteStempelBelohnungWarenwert für dich
Klassisch10Bowl oder Box gratisca. 4–5 €
Schneller Einstieg8Kleine Vorspeise gratis (Edamame, Gyoza, Miso)ca. 1–2 €
Abendkarte6Getränk oder Dessert gratisca. 1–3 €

Beispielrechnung klassisch: Deine Bowl kostet 12 €, Warenwert 4,50 €. Der Gast zahlt neun Bowls (108 €), bekommt die zehnte gratis. Deine Belohnung kostet dich 4,50 € Wareneinsatz. Macht der Gast durch die Karte nur einen zusätzlichen Besuch pro Monat, sind das 144 € Mehrumsatz im Jahr gegen 5–6 € Belohnungskosten.

Die zweite Variante ist für Läden interessant, die Vorspeisen stärker verkaufen wollen. Wer einmal Gyoza als Belohnung bekommen hat, bestellt sie beim nächsten Mal oft dazu. Welche Belohnung generell am besten zieht, liest du in Die richtige Belohnung für dein Treueprogramm.

Wichtig: Mehr als zwölf Stempel wirken bei einem 12-Euro-Bon abschreckend. Lieber acht bis zehn Stempel und eine kleinere Belohnung als zwanzig Stempel und ein Gratis-Menü, das nie erreicht wird.

Mach den Selbsttest: Verlierst du Mittagsgäste

  • Kommen viele Gäste nur einmal pro Woche, obwohl sie in der Nähe arbeiten?
  • Ist dein Laden montags oder nachmittags (14–17 Uhr) deutlich leerer als mittags?
  • Hast du keine Ahnung, welcher Gast wie oft kommt?
  • Nutzt du noch Papierkarten oder gar kein Treueprogramm?
  • Weißt du nicht, ob deine Aktionen wirklich mehr Umsatz bringen?

Drei oder mehr Ja? Dann verlierst du jede Woche Stammgäste, ohne es zu merken. Eine digitale Stempelkarte zeigt dir in Echtzeit, wer wiederkommt und wer nicht.

Einführung an der Theke

Im Mittagsgeschäft zählt jede Sekunde. Die Karte darf den Ablauf nicht bremsen. Mit einer digitalen Stempelkarte läuft es so:

  1. Aufsteller neben Kasse und Abholtresen. Der QR-Code steht dort, wo der Gast wartet: beim Bezahlen und beim Warten auf die Bestellung. stampa erstellt den Aufsteller druckfertig mit deinem Logo und deinen Farben.
  2. Ein Satz vom Team. „Scann kurz den Code, dann bekommst du für jeden Besuch einen Stempel." Mehr braucht es nicht. Wer wartet, hat Zeit.
  3. Karte landet im Wallet. Der Gast scannt, tippt auf „Hinzufügen", Karte liegt in Sekunden im Apple Wallet oder Google Wallet. Kein Download, kein Formular.
  4. Stempel per Scan. Beim Bezahlen zeigt der Gast die Karte, das Team scannt sie mit dem vorhandenen Smartphone. Ein Scan, ein Stempel, fertig.
  5. Einlösen mit einem Tipp. Ist die Karte voll, sieht das Team das direkt beim Scan und löst die Belohnung im Dashboard ein.

Bester Moment: Die Wartezeit auf die Bestellung. Wer fünf Minuten auf seine Box wartet, scannt gern einen QR-Code, wenn der Aufsteller direkt vor ihm steht.

Automatiken, die das Nachmittagsloch füllen

Der eigentliche Vorteil gegenüber Papier sind die Nachrichten. Push-Nachrichten landen als Wallet-Benachrichtigung auf dem Sperrbildschirm, ohne App. Für Sushi und Asia-Imbiss sind vier Automatiken besonders sinnvoll:

  • Schwache-Tage-Booster. Montag ist bei vielen Imbissen schwach, der Nachmittag zwischen 14 und 17 Uhr fast immer. Eine Nachricht wie „Heute von 14 bis 17 Uhr: Doppelstempel auf jede Bowl" verschiebt Besuche in die leere Zeit, ohne Rabatt.
  • Rückgewinnung inaktiver Gäste. Wer drei Wochen nicht da war, hat den Job gewechselt, ist im Urlaub oder hat einen neuen Lieblingsladen. Eine automatische Nachricht nach 14 oder 21 Tagen holt einen Teil davon zurück. Wie das im Detail funktioniert, steht in Inaktive Kunden zurückgewinnen.
  • Flash-Aktion bei Überbestand. Zu viel Lachs eingekauft, der Reis für die Abendschicht ist schon fertig: „Nur heute bis 20 Uhr: Sushi-Platte für zwei zum Preis von einer." Die Nachricht geht in Sekunden raus und hat ein Zeitlimit.
  • Geburtstags-Angebot. Ein Gratis-Dessert oder eine Vorspeise zum Geburtstag kostet dich wenig und bringt oft einen Tisch mit mehreren Personen.

Wichtig: Alle Werbe-Nachrichten gehen nur an Gäste, die beim Anlegen der Karte das Werbe-Häkchen gesetzt haben. Das Häkchen ist standardmäßig aus und getrennt von der Karte selbst (rechtlich sauber).

So sieht das in der Praxis aus

Ein Asia-Imbiss in der Nähe eines Büroparks hatte montags und nachmittags kaum Gäste. Nach Einführung der Stempelkarte schickte der Inhaber montags um 11 Uhr eine Push-Nachricht: „Heute Doppelstempel auf jede Bowl bis 14 Uhr." Ergebnis: Montag wurde vom schwächsten zum zweitstärksten Tag. Nachmittags verschickte er bei Überbestand spontan Flash-Aktionen. Die Karte war in fünf Minuten eingerichtet, das Team brauchte keine Schulung.

Typische Fehler beim Sushi-Imbiss

  • Nur die Speisekarte bewerben, nicht die Karte. Der Aufsteller steht hinten in der Ecke, das Team sagt nichts. Ohne aktiven Hinweis in den ersten zwei Wochen bleibt die Karte unbemerkt.
  • Zu große Belohnung, zu viele Stempel. „20 Stempel, dann ein Menü für zwei gratis" klingt großzügig, wird aber fast nie erreicht. Der Gast gibt vorher auf.
  • Lieferung und Vor-Ort gleich behandeln, ohne es zu wollen. Entscheide vorher, ob Lieferbestellungen Stempel bekommen. Bei Plattformen mit hoher Provision lohnt es sich oft, nur Abholung und Vor-Ort zu belohnen und das offen zu kommunizieren.
  • Papierkarten parallel weiterlaufen lassen. Zwei Systeme verwirren das Team und die Gäste. Lieber einen Stichtag setzen und alte Papierkarten in den ersten vier Wochen digital übertragen.
  • Keine Nachrichten senden. Die Karte im Wallet ist erst der Anfang. Wer nie eine Push-Nachricht schickt, verschenkt den wichtigsten Unterschied zur Papierkarte.

Was passiert, wenn du nichts änderst

Ohne Stempelkarte entscheidet dein Mittagsgast jede Woche neu. Er sieht keinen Fortschritt, keine Belohnung, keinen Grund, bei dir zu bleiben. Der Laden nebenan bietet das Gleiche. Du verlierst Gäste, ohne es zu merken. Du hast keine Ahnung, wer wie oft kommt. Du kannst leere Zeiten nicht gezielt füllen. Jede Woche ohne Stempelkarte kostet dich Stammgäste.

Was du im Dashboard siehst

Nach ein paar Wochen zeigt dir das Live-Dashboard, wie viele Gäste eine aktive Karte haben, wie viele Stempel vergeben wurden und wie viele Gäste wiedergekommen sind. stampa misst den Effekt ehrlich über eine zufällige Kontrollgruppe: Ein kleiner Teil der Gäste bekommt keine Aktionen, und du siehst, ob die anderen wirklich häufiger kommen. Nur wenn der Unterschied statistisch belastbar ist, wird er als Mehrumsatz ausgewiesen.

Wer Mittagstisch und Kantine noch gezielter betrachten will, findet im Beitrag Stempelkarte für Mittagstisch und Kantine weitere Ideen für die Wochentagslücke.

Fazit

Ein Sushi- oder Asia-Imbiss lebt von Gästen, die ein- bis zweimal pro Woche kommen und jedes Mal neu entscheiden. Eine Stempelkarte mit acht bis zehn Stempeln, einer kleinen Belohnung und zwei bis drei Automatiken macht aus dieser Entscheidung eine Gewohnheit. Der Aufwand an der Theke ist ein Scan pro Gast, die Karte liegt im Wallet, die Nachrichten füllen die Zeiten, in denen der Laden sonst leer ist. Nächster Schritt: Richte deine Stempelkarte in fünf Minuten ein – kostenlos bis 100 aktive Kunden, ohne Kreditkarte, monatlich kündbar.

Häufige Fragen

Wie viele Stempel brauche ich für meinen Sushi-Imbiss?
Acht bis zehn Stempel sind ideal. Wer ein- bis zweimal pro Woche kommt, hat die Karte in vier bis acht Wochen voll und sieht schnell einen Fortschritt.
Bekommt der Gast auch bei Lieferung einen Stempel?
Nur wenn du willst. Der Fahrer scannt die Karte bei Übergabe. Viele Betriebe belohnen aber nur Abholung und Vor-Ort-Besuche, weil die Marge dort höher ist.
Muss der Gast eine App installieren?
Nein. Die Karte liegt im Apple Wallet oder Google Wallet (auf jedem Smartphone vorinstalliert). Einmal QR-Code scannen, fertig.
Was kostet die digitale Stempelkarte?
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