Stempelkarte Mittagstisch: So füllst du leere Tische am Freitag
Jede Woche ohne Stempelkarte verlierst du Mittagsgäste an die Konkurrenz – ohne es zu merken. In 5 Minuten eingerichtet, gratis bis 100 Gäste.
Deine Mittagsgäste kommen zwei- bis viermal pro Woche, immer zwischen 12 und 13 Uhr. Das Problem ist nicht die Frequenz, sondern die Lücken: der Freitag mit Homeoffice, der Montag mit Resten vom Wochenende. Eine digitale Stempelkarte schließt diese Lücken – mit Push-Nachrichten um 10:30 Uhr, wenn im Büro entschieden wird, wo man hingeht. Hier bekommst du die Mechanik mit Beispielrechnung, den Ablauf in der Mittagsschlange und die Automatiken, die das Tagesgericht auf den Sperrbildschirm bringen.
Warum der Mittagstisch eine der treuesten Kundengruppen hat
Der typische Mittagsgast kommt zwei- bis viermal pro Woche, immer im selben Zeitfenster. Der Bon liegt zwischen 8 und 14 Euro: Tagesgericht, Getränk, manchmal ein Dessert. Die Entscheidung fällt kurz vorher im Büro, oft im Team: „Wo gehen wir heute hin?"
Genau diese Entscheidung ist der Hebel. Wer um 10:30 Uhr weiß, was es bei dir heute gibt, und noch drei Stempel bis zum Gratis-Essen hat, schlägt dich in der Runde vor. Die Papierkarte kann das nicht, die Wallet-Karte schon.
Die zweite Eigenheit: Der Mittagstisch hat harte Grenzen. Nach 14 Uhr passiert nichts mehr. Seit dem Homeoffice ist der Freitag, oft auch der Montag, deutlich schwächer als Dienstag bis Donnerstag. Diese Lücken zu schließen ist die eigentliche Aufgabe der Karte.
So funktioniert die Mechanik: 10 Stempel, ein Mittagessen gratis
Für Mittagstisch, Kantine und Betriebsrestaurant empfehlen wir:
- 10 Stempel, ein Stempel pro Mittagessen ab 8 Euro
- Belohnung: ein Tagesgericht gratis (nicht das Premium-Gericht, nicht das Getränk dazu)
- Cooldown: ein Stempel pro Gast und Tag (das bedeutet: jeder Gast kann pro Tag nur einen Stempel sammeln)
Die Beispielrechnung:
| Posten | Betrag |
|---|---|
| Durchschnittlicher Bon pro Besuch | 11,00 € |
| Umsatz über 10 Stempel | 110,00 € |
| Wareneinsatz Gratis-Tagesgericht | ca. 3,00 € |
| Effektiver Rabatt | ca. 2,7 % |
Knapp drei Prozent für einen Gast, der zehnmal gekommen ist, meist innerhalb eines Monats. Und beim elften Besuch kauft er in der Regel wieder ein Getränk und ein Dessert dazu, was den Rabatt in der Praxis weiter senkt.
Für Kantinen mit sehr hoher Frequenz (täglich) kann auch 12 Stempel funktionieren, weil die Karte trotzdem in drei Wochen voll ist. Die Faustregel: Die Karte sollte innerhalb eines Monats voll werden können. Mehr dazu unter Wie viele Stempel bis zur Belohnung?.
So führst du die Karte in der Mittagsschlange ein
Zwischen 12 und 13 Uhr zählt jede Sekunde an der Kasse. Die Einführung muss deshalb außerhalb dieses Fensters vorbereitet werden:
- QR-Code entlang der Schlange. An der Speisetafel, an der Wand, an der Ausgabe. Wer in der Schlange steht, hat das Handy in der Hand und drei Minuten Zeit. Das ist der Moment für das Anlegen.
- QR-Code auf jedem Tisch. Wer sitzt, hat noch mehr Zeit. Ein kleiner Aufsteller oder Sticker pro Tisch reicht.
- Stempeln beim Bezahlen. Der Gast zeigt die Karte, dein Team scannt mit dem Handy. Kein Stempelkissen zwischen Tablett und Kartenterminal.
- Gruppen einzeln stempeln. Beim Mittagstisch zahlt oft jeder für sich, aber manchmal übernimmt einer die Runde. Regel: Jeder Gast mit Karte bekommt seinen Stempel, wenn ein Mittagessen für ihn dabei war.
- Einführung an einem Dienstag. Nicht am Montag, nicht am Freitag. Dienstag bis Donnerstag ist die Schlange voll und das Team eingespielt.
Der druckfertige Aufsteller kommt aus dem System, siehe QR-Code-Aufsteller an der Kasse. Beim Mittagstisch lohnt sich zusätzlich eine A3-Version für die Wand.
Automatiken: Das Tagesgericht um 10:30 Uhr auf den Sperrbildschirm
Beim Mittagstisch gibt es einen Zeitpunkt, der alles entscheidet: die halbe Stunde, in der das Büro überlegt, wo es hingeht. Die Automatiken zielen genau darauf:
Tagesgericht per Push. Am Vormittag gegen 10:30 Uhr eine kurze Nachricht: „Heute: Käsespätzle mit Salat, 9,50 Euro." Sie landet als Wallet-Benachrichtigung auf dem Sperrbildschirm der Gäste mit Werbe-Einwilligung. Das ist der direkteste Weg in die Mittagsentscheidung, den es gibt. Mehr dazu unter Sperrbildschirm-Marketing.
Schwache-Tage-Booster für den Freitag. Freitagvormittag: „Heute: Extra-Stempel auf jedes Mittagessen" oder „Freitag: Dessert gratis". Das holt einen Teil der Gäste, die sonst im Homeoffice ein Brot essen, ins Restaurant. Für den Montag funktioniert dasselbe.
Rückgewinnung. Wer dreimal die Woche kam und zwei Wochen fehlt, hat den Job gewechselt, ist im Urlaub oder isst woanders. Eine Erinnerung mit Extra-Stempel kostet nichts und holt die Urlauber und Wechsler zurück.
Geburtstag. Ein Gratis-Mittagessen zum Geburtstag bringt beim Mittagstisch fast immer das ganze Team mit. Das ist der günstigste Gruppentisch, den du bekommen kannst.
Flash-Aktionen bei Resten. 13:30 Uhr, noch 15 Portionen: „Bis 14:30 Uhr: Tagesgericht 3 Euro günstiger." Besser als in die Tonne.
Geofencing. Wer mit Karte in der Nähe deines Restaurants ist, bekommt um die Mittagszeit eine Erinnerung. Für Mittagstische in Bürovierteln ist das der direkte Draht zu den Leuten, die gerade überlegen. (Geofencing = automatische Nachricht, wenn jemand in die Nähe deines Ladens kommt)
Mach den Selbsttest: Verlierst du Mittagsgäste?
- Kommen deine Stammgäste am Freitag seltener als Dienstag bis Donnerstag?
- Wissen deine Gäste um 10:30 Uhr, was es heute bei dir gibt?
- Hast du eine Möglichkeit, Gäste nach zwei Wochen Pause zurückzuholen?
- Kannst du Reste am Nachmittag noch gezielt an Stammgäste verkaufen?
- Weißt du, wie viele deiner Mittagsgäste zweimal pro Woche kommen und wie viele viermal?
Wenn du zwei oder mehr Fragen mit Nein beantwortet hast, verlierst du jede Woche Mittagsgäste an die Konkurrenz – ohne es zu merken.
Was passiert, wenn du nichts änderst
Ohne Stempelkarte läuft der Mittagstisch so: Deine Stammgäste kommen zwei- bis viermal pro Woche, aber du weißt nicht, wer wie oft kommt. Am Freitag ist es leer, weil viele im Homeoffice sind. Wenn ein Gast zwei Wochen fehlt, merkst du es nicht – und kannst nichts tun. Die Entscheidung im Büro fällt für die Konkurrenz, weil die um 10:30 Uhr eine Nachricht geschickt hat. Und am Nachmittag wirfst du Reste weg, die du mit einer kurzen Nachricht noch hättest verkaufen können.
Typische Fehler bei Stempelkarten am Mittagstisch
- Belohnung ohne Eingrenzung. „Ein Gericht nach Wahl" bringt das Steak für 18 Euro. Das Tagesgericht als Belohnung hält den Wareneinsatz bei drei Euro.
- Keine Nachricht am Vormittag. Das Tagesgericht um 10:30 Uhr auf dem Sperrbildschirm ist der größte Vorteil gegenüber Papier. Ohne diese Nachricht nutzt du nur die Hälfte.
- Stempel auch fürs Getränk allein. Ein Kaffee am Nachmittag ist kein Mittagessen. Der Mindestbon von 8 Euro hält das sauber.
- Aufsteller nur an der Kasse. In der Schlange schaut niemand auf die Kasse. Der Code muss entlang der Schlange und auf den Tischen sein.
- Einführung im Stress. Wer die Karte am Montag um 12 Uhr startet, überfordert das Team. Vorbereitung am Nachmittag, Start am Dienstag.
- Zu lange Karten. 15 oder 20 Stempel dauern bei zwei Besuchen pro Woche zwei Monate und mehr. Zehn ist die richtige Zahl.
Fazit
Eine Stempelkarte für Mittagstisch und Kantine nutzt die treueste Kundengruppe der Gastronomie und schließt die Lücken, die das Homeoffice gerissen hat: 10 Stempel ab 8 Euro Bon, ein Tagesgericht gratis, QR-Code entlang der Schlange und auf den Tischen. Die Nachricht um 10:30 Uhr mit dem Tagesgericht und der Freitags-Booster erledigen dann die Arbeit, die vor dem Mittagsansturm nie jemand schafft. Mit stampa geht das bis 100 aktive Gäste kostenlos und ohne Kreditkarte. Richte deine Karte jetzt in 5 Minuten ein: Jetzt Karte anlegen.