Digitale Stempelkarte Kosten: Was kostet eine Stempelkarte?
Jede Woche ohne digitale Stempelkarte gehen Stammkunden verloren, ohne dass du es merkst – in 5 Minuten eingerichtet, gratis bis 100 Kunden.
Eine digitale Stempelkarte kostet zwischen 0 und 89 € im Monat. Das hängt davon ab, wie viele Kunden aktiv sammeln. Aber die Kosten einer Stempelkarte bestehen nicht nur aus der Software. Papier, Hardware und eigene Apps haben versteckte Kosten, die oft höher sind als der Preis einer digitalen Lösung.
Die vier Wege zur Stempelkarte – und was sie wirklich kosten
Es gibt vier Möglichkeiten, eine Stempelkarte anzubieten. Jede hat andere Kostenarten:
| Weg | Einmalige Kosten | Laufende Kosten | Versteckte Kosten |
|---|---|---|---|
| Papierkarte | Gestaltung, Stempel | Druck, Nachdruck | Zeit an der Kasse, Betrug, keine Auswertung |
| Plastikkarte mit Terminal | Terminal, Kartenproduktion | Wartung, Software, Kartennachschub | Hardware-Ausfall, Platz an der Kasse |
| Eigene App | Entwicklung (fünfstellig) | Betrieb, Updates, Store-Konten | Kunden laden keine App |
| Wallet-Stempelkarte (SaaS) | keine | Monatstarif nach Kunden | keine Hardware, keine Entwicklung |
Der Wallet-Weg hat keine einmaligen Kosten und keine Hardware. Das macht ihn für kleine Läden interessant.
Was Papierkarten wirklich kosten
Papier wirkt kostenlos. Ist es aber nicht. Beispiel Café mit 300 Karten im Umlauf pro Quartal:
- Druck: Mehrere Cent pro Karte, dazu Gestaltung beim ersten Mal. Rechne mit einem niedrigen zweistelligen Betrag pro Quartal.
- Zeit an der Kasse: Karte suchen, stempeln, zurückgeben dauert länger als ein Scan. Bei 100 Stempeln am Tag sind das mehrere Minuten pro Schicht.
- Verlorene Karten: Ein Teil geht verloren. Der Kunde fängt neu an oder hört auf. Dieser Verlust an Bindung ist der teuerste Posten – taucht aber in keiner Rechnung auf.
- Betrug: Nachgemachte Stempel und Kulanz ohne Kauf kosten Prämien. Niemand kann das nachvollziehen. Details in Stempelkarten-Betrug verhindern.
- Keine Auswertung: Du weißt nicht, wie viele Karten aktiv sind, wer inaktiv wird und ob das Programm wirkt.
Die reinen Druckkosten sind niedrig. Die Kosten dessen, was Papier nicht kann, sind hoch. Der ausführliche Vergleich steht in Papier-Stempelkarte vs. digitale Stempelkarte.
Hardware-Lösungen: Terminal und Plastikkarte
Die klassische Kundenkarte aus Plastik mit Lesegerät an der Kasse stammt aus einer Zeit ohne Smartphones. Die Kostenstruktur:
- Terminal oder Kartenleser als Anschaffung, oft im dreistelligen Bereich (teils als Miete)
- Plastikkarten in der Produktion, je nach Auflage
- Software-Lizenz, teils mit Bindung an den Anbieter
- Ersatz bei Defekt, Platzbedarf an der Kasse
Dazu kommt der Nachteil aus Kundensicht: Noch eine Plastikkarte im Portemonnaie, die zu Hause liegt, wenn man sie braucht. Für Ketten mit Kassenintegration kann das sinnvoll sein. Für einen einzelnen Laden ist der Aufwand meist unverhältnismäßig.
Eigene App: die teuerste Variante
Manche Inhaber denken über eine eigene App nach, weil sie das von großen Ketten kennen. Die Größenordnung: Entwicklung einer einfachen Kundenkarten-App liegt typischerweise im fünfstelligen Bereich. Dazu laufende Kosten für Server, Updates bei jeder neuen iOS- und Android-Version und Entwicklerkonten in den App-Stores.
Das größere Problem ist nicht das Geld, sondern die Nutzung: Kunden laden für ein Café keine App herunter. Die Hürde ist zu hoch. Die App verschwindet nach zwei Wochen wieder vom Handy. Warum Wallet-Karten dieses Problem nicht haben, erklärt Kundenbindung ohne eigene App.
Mach den Selbsttest: Welche Kosten fallen bei dir an?
Beantworte diese Fragen mit Ja oder Nein:
- Druckst du Stempelkarten nach, weil sie ausgehen oder verloren gehen?
- Dauert das Stempeln an der Kasse länger als 10 Sekunden pro Kunde?
- Weißt du nicht, wie viele Karten aktiv sind und wer inaktiv wird?
- Hast du schon mal eine Prämie ausgegeben, obwohl du dir nicht sicher warst, ob die Karte echt ist?
- Fehlt dir eine Auswertung, ob dein Treueprogramm überhaupt wirkt?
Jedes Ja ist ein versteckter Kostenpunkt. Papier und Hardware kosten nicht nur Geld, sondern auch Zeit, Übersicht und Bindung.
Die stampa-Tarife im Detail
stampa rechnet nach aktiven Kunden ab. Das sind Karten, die tatsächlich genutzt werden – nicht jemals ausgegebene Karten. Alle Tarife sind monatlich kündbar.
| Tarif | Preis pro Monat | Aktive Kunden | Wichtige Unterschiede |
|---|---|---|---|
| Free | 0 € | bis 100 | keine Kreditkarte nötig, eigenes Logo und Farben, mit „Powered by stampa" |
| Starter | 29 € | bis 250 | ohne „Powered by stampa", Google-Bewertungs-Bonus |
| Growth | 49 € | bis 750 | zusätzlich Geofencing (Erinnerung in der Nähe), CSV-Export |
| Pro | 89 € | bis 2.000 | für Läden mit sehr vielen Stammkunden oder mehreren Standorten |
| Enterprise | auf Anfrage | mehr als 2.000 | individuelle Vereinbarung |
Bei Jahreszahlung sparst du etwa zwei Monate. In jedem Tarif enthalten: Apple Wallet und Google Wallet, Stempeln per Smartphone ohne Hardware, Sperrbildschirm-Nachrichten, Automatiken für Rückgewinnung, Geburtstag und schwache Tage, druckfertiger Aufsteller mit QR-Code, automatisch erzeugte Datenschutzerklärung und Dashboard mit ROI-Messung (Return on Investment, also Messung der Wirkung).
Die aktuellen Preise findest du auf der Preisseite.
Welcher Tarif für welchen Laden?
Die Frage ist nur: Wie viele Kunden sammeln aktiv?
- Neuer Laden oder erst mal testen: Free. 100 aktive Kunden sind für den Start viel. Du zahlst nichts, solange du darunter bleibst.
- Café, Bäckerei, Imbiss im Wohnviertel: Starter reicht meist für das erste Jahr. 250 aktive Kunden sind ein solider Stamm.
- Gut laufendes Café in Innenstadtlage, Restaurant mit vielen Stammgästen: Growth. Das Geofencing (Erinnerung, wenn der Kunde in der Nähe ist) bringt in Laufkundschaftslagen zusätzlich Besuche.
- Mehrere Standorte oder sehr hohe Frequenz: Pro.
Beispielrechnung Starter: 29 € im Monat bei 200 aktiven Kunden sind 14,5 Cent pro Kunde und Monat. Wenn nur jeder zehnte Kunde durch die Karte einen einzigen Besuch mehr im Monat macht, sind das 20 Besuche. Bei einem Bon von 5 € entspricht das 100 € Umsatz – mehr als das Dreifache der Kosten. Und dieser Effekt wird bei stampa mit einer echten Kontrollgruppe gemessen, statt geschätzt.
Was du zusätzlich einrechnen solltest
Unabhängig vom Anbieter fallen bei jedem Treueprogramm zwei Posten an, die nicht in der Software stecken:
- Wareneinsatz der Prämien: Der Gratis-Kaffee kostet dich rund 0,80 € Wareneinsatz. Bei 80 eingelösten Prämien im Monat sind das 64 €. Wie du die Prämie so wählst, dass sie wirkt und bezahlbar bleibt, zeigt Die richtige Belohnung für dein Treueprogramm.
- Druck des Aufstellers: Ein paar Euro im Copyshop, einmalig.
Das war es. Keine Hardware, keine Entwicklung, keine Kartenproduktion.
Was passiert, wenn du nichts änderst
Ohne digitale Stempelkarte verlierst du jede Woche Stammkunden, ohne es zu merken. Papierkarten gehen verloren, Kunden vergessen sie zu Hause, du siehst nicht, wer inaktiv wird. Du hast keine Chance, rechtzeitig zu reagieren. Und du weißt nicht, ob dein Treueprogramm überhaupt wirkt – oder ob du Prämien verschenkst, die niemand braucht.
Mit einer digitalen Stempelkarte im Wallet siehst du im Dashboard, wer sammelt, wer inaktiv wird und wie viel Umsatz das Programm bringt. Du kannst reagieren, bevor der Kunde weg ist. Und du zahlst nur für Kunden, die tatsächlich sammeln.
Fazit
Eine digitale Stempelkarte kostet bei stampa 0 € bis 100 aktive Kunden, danach 29, 49 oder 89 € im Monat – ohne Hardware, ohne Entwicklung. Papier wirkt günstiger, kostet aber Zeit, Bindung und Übersicht. Terminals und eigene Apps sind für einzelne Läden unverhältnismäßig. Am einfachsten rechnest du selbst nach: Starte kostenlos, ohne Kreditkarte, und sieh im Dashboard, was die Karte bringt. In 5 Minuten eingerichtet, kein Risiko.