Stempelkarte Weihnachten: Aktionen für Dezember & Januar
Im Dezember kommen Kunden von selbst — im Januar fehlen sie. Wer jetzt keine Stempelkarte nutzt, verschenkt beide Monate.
Die Stempelkarte zu Weihnachten ist ein Werkzeug, das viele Läden im Dezember liegen lassen. Dabei stehen gerade dann mehr Kunden im Laden als im ganzen restlichen Jahr. Und der Januar danach ist der Monat, in dem dieselben Kunden fehlen.
Dieser Beitrag zeigt konkrete Aktionen für beide Phasen: Wie du im Advent aus Gelegenheitskunden Stempelkarten-Besitzer machst. Und wie du im Januar mit der digitalen Karte im Wallet die Stammkunden zurückholst, die nach den Feiertagen zu Hause bleiben.
Warum Dezember und Januar zusammengehören
Der Dezember bringt Frequenz, die du dir nicht verdienen musst. Geschenkekäufer, Weihnachtsfeiern, Adventskaffee. Menschen mit mehr Zeit und mehr Ausgabebereitschaft. Viele davon kommen genau einmal.
Die Aufgabe im Dezember ist deshalb nicht, mehr zu verkaufen. Sondern diese Menschen an deine Stempelkarte zu binden.
Der Januar ist das Gegenteil. Nach den Feiertagen sind die Kassen leer, die Vorsätze streng und die Läden ruhig. Wer im Dezember Karten ins Wallet gebracht hat, hat im Januar einen Kanal: Push-Nachrichten auf den Sperrbildschirm. Die erinnern genau dann, wenn es ruhig ist.
Wie saisonale Aktionen übers Jahr geplant werden, zeigt Saisonale Aktionen: Der Jahreskalender für kleine Läden.
Aktionen für den Advent
Doppelstempel-Tage
An festen Tagen gibt es zwei Stempel statt einem. Zum Beispiel an jedem Adventssonntag oder an den vier Freitagen vor Weihnachten.
Das ist einfach zu kommunizieren. Es kostet dich nur einen Stempel mehr pro Besuch. Und es gibt Kunden einen Grund, den Tag zu wählen.
Push-Text: „Heute Doppelstempel zum 2. Advent. Komm vorbei, wir haben Lebkuchen."
Adventskarte mit kürzerem Weg
Für den Dezember gilt eine Karte mit weniger Stempeln bis zur Belohnung. Etwa 6 statt 10.
Neue Kunden sehen, dass die Belohnung in Reichweite ist. Und sammeln los. Ab Januar gilt wieder die normale Karte. Bestehende Stempel bleiben.
Digital änderst du die Anzahl einmal. Alle Karten zeigen es sofort.
Der Weihnachtsstempel
Ein zusätzlicher Stempel für jeden, der zwischen dem 20. und 24. Dezember kommt.
Das ist die Woche, in der Geschenkekäufer und Adventskaffee-Trinker im Laden stehen. Die du sonst nie wiedersiehst. Der Extra-Stempel ist der Anlass, die Karte zu scannen.
Geschenkkarten mit Stempel
Wer einen Gutschein für jemand anderen kauft, bekommt selbst einen Stempel.
Der Beschenkte bekommt beim Einlösen den QR-Code gezeigt. Und legt seine eigene Karte an. Zwei Kunden für einen Verkauf.
Die Karte im Dezember unter die Leute bringen
Die beste Aktion nützt nichts, wenn die neuen Kunden im Dezember die Karte gar nicht kennen. Drei Dinge helfen:
Der Aufsteller ist im Dezember wichtiger als sonst. Er steht an der Kasse. Trägt die Weihnachtsaktion und den QR-Code. Bei stampa erstellt die KI einen druckfertigen Aufsteller. Den du für den Advent mit der Aktion aktualisierst.
Ein Satz beim Bezahlen. „Scann kurz, dann hast du heute schon zwei Stempel." Das Team sagt es jedem, der bezahlt. Das ist der Hebel, den Aufsteller allein nicht haben.
Die Karte zeigt die Aktion. Bei stampa schaltest du Feiertagsaktionen pro Feiertag ein. Die Karte im Wallet zeigt das passende Design und die Aktion. Der Kunde sieht Weihnachten auf der Karte, nicht nur am Aufsteller.
Der Januar-Booster
Jetzt kommt der Teil, den nur die digitale Stempelkarte kann.
Alle Kunden, die im Dezember eine Karte angelegt haben, sind im Januar erreichbar. Nicht per E-Mail, die niemand öffnet. Sondern per Wallet-Benachrichtigung auf dem Sperrbildschirm.
| Woche | Aktion | Push-Text |
|---|---|---|
| 2. bis 8. Januar | Neustart-Stempel | „Frohes Neues. Dein erster Besuch im Januar bringt einen Extra-Stempel." |
| 9. bis 15. Januar | Doppelstempel-Woche | „Diese Woche zählt jeder Besuch doppelt. Wir haben die Heizung an." |
| 16. bis 22. Januar | Fast-voll-Erinnerung | „Dir fehlen nur noch 2 Stempel bis zum Gratiskaffee." |
| 23. bis 31. Januar | Flash-Aktion | „Nur heute bis 18 Uhr: 2 für 1 auf alle Heißgetränke." |
Die Fast-voll-Erinnerung ist die wirksamste Nachricht. Weil sie nicht an alle geht. Sondern nur an Kunden, die kurz vor der Belohnung stehen. Digital weiß die Karte, wer das ist.
Wie diese Reaktivierung im Detail funktioniert, steht in Inaktive Kunden zurückgewinnen.
Wichtig: Push-Nachrichten mit Aktionen sind Werbung. Sie brauchen die Werbe-Einwilligung des Kunden. Bei stampa ist das ein eigenes Häkchen beim Anlegen der Karte, standardmäßig aus. Die Nachrichten gehen nur an Kunden, die es gesetzt haben.
Mach den Selbsttest: Verschenkst du gerade Stammkunden?
- Im Dezember kommen bei dir mehr Kunden als sonst, aber du weißt nicht, wer davon wiederkommt.
- Du hast keine Möglichkeit, Kunden im Januar zu erinnern, ohne sie zu nerven.
- Deine Weihnachtsaktion läuft über Zettel am Aufsteller, und du weißt nicht, wie viele sie gesehen haben.
- Im Januar ist es ruhig, und du wartest darauf, dass die Kunden von selbst wiederkommen.
Wenn du zwei oder mehr Punkte angekreuzt hast: Eine digitale Stempelkarte mit Push-Nachrichten holt diese Kunden zurück. Ohne dass du raten musst, ob es funktioniert.
Was die Aktionen kosten
Eine Beispielrechnung für ein Café mit 10-Stempel-Karte und Gratiskaffee als Belohnung. Wareneinsatz 0,80 Euro:
- Doppelstempel an vier Adventssonntagen: Wer an allen vier kommt, ist vier Stempel schneller bei der Belohnung. Das kostet dich anteilig 0,32 Euro pro Kunde, verteilt über vier Besuche.
- Weihnachtsstempel vom 20. bis 24.: Ein Stempel extra pro Kunde, anteilig 0,08 Euro.
- Januar-Doppelstempel-Woche: Wie im Advent, 0,08 Euro pro zusätzlichem Stempel.
Für Aktionen, die Kunden in den ruhigsten Wochen des Jahres in den Laden bringen, sind das Beträge, die sich mit einem einzigen zusätzlichen Kaffee amortisieren.
Ob sie es tun, siehst du im Dashboard. stampa misst mit einer zufälligen Kontrollgruppe, wie viele zusätzliche Besuche eine Aktion gebracht hat. Und sagt ehrlich, wenn die Zahl noch nicht belastbar ist.
Der Zeitplan
- Bis 25. November: Aktionen festlegen, Aufsteller aktualisieren, Team einweisen.
- 1. Advent: Erste Push-Nachricht mit der Adventsaktion an bestehende Kunden.
- 20. bis 24. Dezember: Weihnachtsstempel, Team spricht jeden Kunden an.
- 2. Januar: Neustart-Push an alle Karten aus dem Dezember.
- Mitte Januar: Fast-voll-Erinnerung und Doppelstempel-Woche.
- Ende Januar: Flash-Aktion mit Zeitlimit als Abschluss.
Was passiert, wenn du nichts änderst
Im Dezember kommen Kunden von selbst. Du verkaufst gut. Aber du weißt nicht, wer davon wiederkommt.
Im Januar ist es ruhig. Die Stammkunden bleiben zu Hause. Du hast keine Möglichkeit, sie zu erinnern, ohne aufdringlich zu sein.
Jede Woche ohne Stempelkarte gehen Stammkunden verloren, ohne dass du es merkst. Weil sie einfach woanders hingehen. Und du hast keinen Kanal, um sie zurückzuholen.
Fazit
Die Stempelkarte zu Weihnachten hat zwei Aufgaben. Im Dezember die vielen Gelegenheitskunden an die Karte binden. Im Januar die Stammkunden mit gezielten Nachrichten zurückholen.
Doppelstempel-Tage, Weihnachtsstempel und ein Januar-Booster mit Fast-voll-Erinnerung kosten dich Cent-Beträge pro Kunde. Und füllen die ruhigsten Wochen des Jahres.
Das funktioniert nur mit einer Karte, die auf dem Handy liegt und Nachrichten empfängt. Mit stampa richtest du Feiertagsaktionen und Push-Nachrichten in wenigen Minuten ein. Kostenlos bis 100 aktive Kunden, ohne Kreditkarte. Jetzt kostenlos starten.